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Wir bei Frank Juice finden, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss - unsere Tipps für ein happy & healthy Lifestyle findest du hier. Auf deine Gesundheit!

Achtsamkeit durch Fasten in die Ernährung integrieren

Achtsamkeit durch Fasten in die Ernährung integrieren


Die bewusste und dennoch wertungsfreie Wahrnehmung der Prozesse in uns und der uns umgebenden Umwelt - darunter begreift sich die Achtsamkeit. Wenn wir dieses Bewusstsein zulassen und uns nicht ablenken, dann sind wir achtsam.

Zeit bewusst erleben -  sich auf eine Sache konzentrieren

Dazu zählt auch den Moment zu genießen, ohne dabei gedanklich mit anderen Dingen beschäftigt zu sein. Wenn wir in Gedanken in der Vergangenheit festhängen oder bereits die Zukunft planen und immer schon beim nächsten Schritt sind, während wir unsere Aufgaben noch nicht abgeschlossen haben, dann fehlt uns der Fokus in der Gegenwart. Das macht es nahezu unmöglich die inneren und äußeren Prozesse bewusst zu erleben.
Wissenschaftler nehmen an, dass die Integration von Achtsamkeitsübungen, das Wohlbefinden des Menschen steigern kann. Im Buddhismus unter Buddha begründet, liegt das Verständnis der Relevanz für die menschliche geistige und körperliche Gesundheit der Achtsamkeit und Praktiken zur Ausübung, nun mehr als 2500 Jahre zurück.

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Eine achtsame Ernährung anstreben

Im Monat März werden wir besonders aufmerksam, was den eigenen Körper betrifft. Einige von uns setzen sich bewusst einem Zustand des Verzichts aus, um sich von den Umwelteinflüssen zu entschleunigen und überflüssige Pfunde loszuwerden. Dabei sollte man die Zeit des Fastens weniger als Strafe und eher als Chance sehen. Grundsätzlich gilt beim Fasten, dass eine positive Einstellung die Zeit erleichtern kann. Die Chance könnte beispielsweise neben den angestrebten Vorteilen des Fastens - darin liegen, mehr Achtsamkeit beim Essen einzuführen. Essen wird in unserem stressgeprägten Alltag immer mehr zur Nebensache - wir neigen dazu, während des Essens uns mit mehreren Dingen gleichzeitig zu beschäftigen. Fasten könnte eine Methode darstellen, um mehr Bewusstsein für das Essen zu schaffen. Nachdem wir eine Zeit lang auf gewisse Nahrungsmittel verzichtet haben, scheint es leichter sich auf den Genuss und bewussten Verzehr einzulassen. Wir sind ein Stück weit empfänglicher für Dankbarkeit und Wertschätzung, denn wir wissen wie es sich anfühlt auf die für uns selbstverständlichen Dinge zu verzichten. Wenn wir diese Erfahrung nicht machen, dann vergessen wir schnell, wie es ohne den Zugang zu gutem Essen wäre oder haben keine Vorstellung von der positiven Auswirkung des reduzierten, bedachten und bewussten Konsums für Körper und Geist.

Stell dir mal vor, was achtloses Essverhalten auslösen könnte

  • Fressorgien und vermehrte Nascherei

  • Überkonsum

  • unnötige Ausgaben und vermehrter Abfall

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Mögliche Vorteile achtsamer Ernährung

  • gezielter Einkauf und Konsum - Achtsamkeit kann schon bei dem Einkauf beginnen, in dem wir nicht einfach kaufen worauf wir gerade Lust oder Heißhunger haben

  • Unterscheidung von Appetit und Hunger - esse ich aus Langweile oder Gelüsten bzw. habe ich wirklich Hunger

  • Zusammenhang zwischen Hungergefühl - Emotionen und Stress differenzieren und somit “Komfortfood” im alltäglichen Leben vermeiden - Versuche ich mit dem Essen Stress oder schlechte Gefühle zu kompensieren ?

  • Signale im Körper besser verstehen, mehr Energie mit der richtigen Ernährung - Macht essen manchmal müde ?

  • Konzentration auf die Nahrungsaufnahme - bewusster Genuss macht das Essen zu einem tollen Geschmackserlebnis

  • Dankbarkeit und Wertschätzung - wir sind schon mit einfachen Dingen auf dem Teller zufrieden und brauchen keine Geschmacksverstärker

  • mehr Lebensqualität während wir essen - stressfreieres essen durch Reduzierung von Umweltreizen und Reizüberflutungen

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Empfehlungen für den achtsamen Genuss

  • bewusstes Kauen üben - während des Essens innehalten und Biss für Biss genießen

  • Geräte abstellen: Fernsehr , Handy , Laptop (…) - damit die volle Konzentration da ist und wir das Sättigungsgefühl nicht verpassen

  • sich Zeit nehmen - statt einfach nebenbei zu essen und Sachen in sich reinzustopfen

  • alle Sinne einschalten und somit z.B. den Geruch, den Geschmack und die Farbe genauer und intensiver wahrnehmen

  • gerade Sitzhaltung beim essen - um die Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Essen zu richten

  • feste Zeiten für Snacks über den Tag verteilt einplanen, dann gibt es keine zusätzlichen Naschereien

  • feste Fastentage in die Woche integrieren - Regelmäßigkeit ist besser als sich immer wieder neu nach langen Zeiträumen zu aktivieren

  1. Wie ist dein Essverhalten normalerweise - nimmst du dir bewusst Zeit zum essen und konzentrierst dich ausschließlich darauf oder bist du ein Vertreter von Multitasking und machst gern noch andere Sachen nebenbei ?

  2. Hast du bereits Erfahrung mit dem Fasten gemacht und daraus etwas Positives für dich und deinen Alltag mitgenommen, insbesondere in Bezug auf deine Ernährung ?


Thema Fasten - 10 Fragen an die Bestsellerautorin und Expertin Anna Cavelius

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