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Wir bei Frank Juice finden, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss - unsere Tipps für ein happy & healthy Lifestyle findest du hier. Auf deine Gesundheit!

5 Fragen über Clean Eating an Julie Feels Good + Schoko Pfannkuchen

5 Fragen über Clean Eating an Julie Feels Good + Schoko Pfannkuchen

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In unserem letzten Post ging es um Ernährung und darum, dass jeder für sich das Richtige finden muss anstatt sich von Trends verrückt machen zu lassen.

Julia von Julie Feels Good hat bereits vor langer Zeit das Clean Eating Konzept für sich entdeckt und fühlt sich super damit. Wir finden ihren Blog, ihre Rezepte und die gesunde Einstellung, die sie zu ihrer Ernährung hat, klasse. Auf ihrem Blog schreibt sie beispielsweise, dass Clean Eating zwar einen Teil ihres Lebens einnimmt, es aber sicherlich nicht ihr ganzes Leben ist. Wir haben ihr daher 5 Fragen gestellt, um mehr zu erfahren.

1. Julia, was bedeutet Clean Eating für dich?

Für mich bedeutet Clean Eating, hauptsächlich unverarbeitete, chemiefreie und natürliche Produkte zu essen. Eating clean bedeutet, sich gesund zu ernähren und dazu gehört auch etwas Disziplin, Organisation und Planung. Natürliche Lebensmittel sind „vollwertige“ Produkte – ohne Konservierungsstoffe oder ungesunde Süßungsmittel.

Die Daumenregel im „Clean Eating“ lautet: Je kürzer die Liste der Zutaten auf der Verpackung, desto besser. Kein Produkt wird ausgeschlossen, nur weil man sich natürlich ernährt – in anderen Worten: Clean Eating ist keine Diät, die zum Beispiel Brot meidet. Ich esse drei Hauptmahlzeiten und zwei bis drei Snacks am Tag. Ich versuche hier, viel Eiweiß, vollwertige Kohlenhydrate, gesunde Fette und reichlich Obst und Gemüse unterzubringen.

2. Was war für dich ausschlaggebend, um deine Ernährung umzustellen?

Die Erfolge und Ergebnisse nach den ersten Wochen. Ich habe mit dem Clean Eating aus Neugier angefangen und mich damit so gut gefühlt, dass ich nicht mehr aufhören wollte/konnte. Auch mein Körper hat sich ganz schnell verändert: Ich bekam endlich den lang ersehnten flachen Bauch, an dem Muskeln zu sehen waren (natürlich nur im Zusammenhang mit Fitness).

3. Gibt es bei dir Ausnahmen und wenn ja, wann/wie?

Na klar, die gibt es. Ich glaube an die 80/20 Regel, das bedeutet ich ernähre mich zu 80% clean und 20% sind für Schokolade, Restaurantbesuche oder andere Dinge da. Für mich funktioniert es gut, wenn ich mir keine bestimmten "Cheatdays" festlege, sondern mir einfach dann, wenn mir danach ist, etwas gönne.

4. Wie funktioniert Clean Eating im Alltag? Wie gehst du mit Verabredungen und Einladungen um?

Das ist eigentlich gar nicht so schwer, wie man denkt. Oft nutze ich Einladungen für die 20%, bei denen ich dann auch Kuchen essen kann oder ein, zwei Gläser Wein trinke. So kann ich Events auch wirklich genießen und am nächsten Tag geht es ja clean weiter. Bin ich zum Grillen eingeladen, biete ich oft an, einen Salat oder cleane Beilage mitzubringen, da sagt kein Gastgeber nein. In den meisten Restaurants finde ich auch etwas Cleanes - zum Beipiel Gemüse mit Lachs oder Hähnchen. Salat bestelle ich dann mit Essig und Öl statt Joghurtdressing. Man kann eigentlich immer alle Gerichte anpassen lassen. Hat zu meinen Bürozeiten ein Kollege Kuchen ausgegeben, habe ich vorher schon meine Quarkschale mit Obst gegessen und konnte so gut widerstehen.

5. Welche Tipps kannst du unseren Lesern mit an die Hand geben, um sich "cleaner" zu ernähren?

Ich würde damit anfangen, Fertiggerichte und -produkte zu eliminieren. Selbst kochen ist gar nicht schwer und meine Rezepte auf dem Blog bestehen alle aus wenigen Zutaten. Dann wäre ein weiterer Schritt, auf vollwertige Kost umzusteigen. Zum Beispiel nach und nach immer mehr Vollkornnudeln unter die Weißmehlnudeln mischen und Müslis unter die Lupe nehmen. Zutatenlisten lesen ist auch ein guter Schritt in die richtige Richtung - man glaubt gar nicht, in welchen Produkten sich Zucker und andere Zusatzstoffe finden. 

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Und weil Julia auch ganz leckere Rezepte macht, wollen wir euch diese tollen Pfannkuchen nicht vorenthalten. Natürlich komplett clean!

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Schokoladige Pfannkuchen (für 4)

  • 125 g Vollkornmehl
  • 2 EL rohes, entöltes Kakopulver
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • Kokosöl zum Backen

Füllung

  • 2 Bananen
  • 400 g Magerquark
  • 2 EL Mandelmus oder anderes Nussmus
  • Vanilleschotenpulver

Zum Garnieren

  • Bananenscheiben
  • Kakaonibs
  • Nussmus
  1. Am Vorabend die Bananen, Quark, Vanilleschotenpulver und Mandelmus im Standmixer zu einer Masse pürieren und in den Gefrierschrank geben.
  2. Die Zutaten für den Pfannkuchen vermengen und in einer mit Kokosöl eingefetteten Pfanne ausbacken (kann auch am Vortag gemacht werden).
  3. Abkühlen lassen.
  4. Vor dem Verzehr die gefrorene Creme aus dem Gefrierschrank holen, unter heißem Wasser aus der Schale lösen und zusammen mit etwas Milch in den Standmixer geben und eine Creme herstellen. (Vorsichtig: Nicht Übermixen, dann wird's flüssig).
  5. Nun die Creme auf eine Hälfte des Pfannkuchen geben, etwas auf die Lasche und Zusammen klappen. Mit Bananescheiben, Kakaonibs und Mandelmus dekorieren.

Lasst es euch schmecken!

Copyright Fotos: Julia McCoy

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