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Wir bei Frank Juice finden, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss - unsere Tipps für ein happy & healthy Lifestyle findest du hier. Auf deine Gesundheit!

Vegan, Paleo, Clean Eating? Ordnung im Ernährungsdschungel

Vegan, Paleo, Clean Eating? Ordnung im Ernährungsdschungel

Die große Menge an Ernährungsformen kann einen ganz schön überfordern: vegetarisch, vegan, glutenfrei, Paleo, Atkins, Clean Eating, Intervallfasten (um nur ein paar zu nennen) - gefühlt jedes Jahr gibt es einen neuen Trend, neue Studien, neue Meinungen, die irgendwie alle was anderes behaupten. Da fällt es schwer, sich noch richtig auszukennen und vor allem hat man dauernd das Gefühl, seine Ernährung komplett umkrempeln zu müssen.

Zuerst einmal vorab: Jedem das seine! Niemand sollte sich unter Druck gesetzt fühlen, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu ernähren, zumal wir alle unterschiedlich sind. Ernährung ist kein "one size fits all" und jeder muss für sich selbst entscheiden und herausfinden, wie er sich am besten fühlt und was sich im Alltag bewährt.

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Vegan

Während Vegetarier auf Fleisch und Fisch verzichten, gehen Veganer noch einen Schritt weiter und meidem sämtliche Tierprodukte. Dazu gehören Milchprodukte wie Joghurt, Butter, Käse; Eier, Honig - also alles, bei dessen Herstellung/Gewinnung ein Tier oder ein tierischer Stoff involviert ist. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, macht dies oft aus ethischen Gründen oder zur Schonung unserer Umwelt. Wenn wir Schlagzeilen über grausame Massentierhaltung und die hohen CO2-Emissionen, die damit einhergehen, lesen, haben wir uns sicherlich alle schon mal vorgenommen, den Konsum runterzufahren oder ganz zu verzichten. Darüber hinaus soll eine vegane Ernährung auch große gesundheitliche Benefits mit sich bringen (zB. Senken des Blutzuckerspiegels, geringeres Krebsrisiko). Die China Study beispielsweise, begründet dies sehr wissenschaftlich.

Vegan ist allerdings nicht gleich gesund. Wer sich von Pommes und Spaghetti mit Tomatensauce ernährt, lebt schließlich auch vegan. Auch gibt es inzwischen eine große Auswahl an veganen Alternativprodukten (Sojaprodukte, "Käse", Eis, Süßigkeiten, Fleischersatz), die unserer Meinung nach auch nicht wirklich gesund sind.

Paleo

Die Idee der Paleo-Diät ist es, sich daran zu orientieren, was unsere Vorfahren in der Steinzeit zu Essen hatten - sie wird daher auch Steinzeit Diät genannt. Im Fokus stehen natürliche und unbehandelte Lebensmittel wie gesundes Fleisch, viel Gemüse, frisches Obst, unbehandelte Nüsse und Samen sowie gesunde Fette. Verzichtet wird auf jegliche verarbeitete Lebensmittel, raffinierten Zucker, Milch, Hülsenfrüchte, Transfette und Getreideerzeugnisse wie Mehl und Brot. Warum? Anhänger sind der Meinung, dass unsere Körper genau darauf ausgelegt sind, zu essen, was es vor 200.000 Jahren eben gab. Alles andere können unsere Körper nicht so gut verdauen und vertragen. Eine Paleo Ernährung ist sehr bewusst und durchdacht - so ist beispielsweise nicht allgemein "Fleisch", sondern nur "weidengefüttertes Fleisch" erlaubt, ungesättigte, gesunde Fette und am liebsten Obst, dass einen geringen Fructosegehalt aufweist.

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Clean Eating

Ähnlich wie bei der Paleo-Diät, geht es beim Clean Eating darum, natürliche, vollwertige und möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu essen und auf stark verarbeitete und industriell hergestellte Nahrungsmittel wie Fast Food und Fertiggerichte zu verzichten. Geschmacksverstärker, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sind tabu, genauso wie raffinierter Zucker und Weißmehl. Stattdessen kommen Vollkornprodukte, viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte auf den Teller. Grundsätzlich kann Clean Eating omnivor, vegetarisch oder vegan sein, also auch Fisch und Fleisch passen ins Konzept, spielen aber eher eine Nebenrolle. Neben den drei Hauptmahlzeiten sind beim Clean Eating auch zwei bis drei kleine Snacks vorgesehen - so bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und Heißhunger hat keine Chance. Wer sich clean ernährt, soll im Alltag mehr Energie haben, ausgeglichener sein und zu seinem natürlichen Hungergefühl ohne Heißhungerattacken zurück finden.

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Low-Carb

Einige Ernährungsformen, wie zB. die Atkins Diät (aber auch Paleo), verzichten weitestgehend auf Kohlenhydrate, da diese nährstoffarm sind und dabei oft einen Großteil der Kalorien ausmachen. Kohlenhydratreiche Lebensmittel werden bei der Low Carb-Ernährung vor allem durch fett- und eiweißreiche Lebensmittel ersetzt. Die Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus, Fisch, Fleisch und Milchprodukten sowie Gemüse. Kohlenhydratlieferanten wie Kartoffeln, Reis, Brot und Nudeln sind tabu bzw. nur in kleinen Mengen erlaubt. Auf Süßigkeiten, Kuchen und Zucker wird meist komplett verzichtet. Wie funktioniert's? Normalerweise werden Kohlenhydrate zur Energiegewinnung genutzt. Bekommt der Körper keine Kohlenhydrate mehr, muss er seine Fettreserven angreifen, um die nötige Energie zu produzieren. Wer sich low-carb ernährt, kann daher einiges an Gewicht verlieren. Wer allerdings schon mal länger auf Kohlenhydrate verzichtet hat, weiß dass das leichter gesagt als getan ist und oftmals in Heißhungerattacken endet.

Raw Food

Im Allgemeinen versteht man unter Raw Food eine vegane Ernährung, bei der die Lebensmittel nicht über 42 Grad erhitzt oder verarbeitet werden. Auf diese Weise bleiben die Nährstoffe und Vitamine optimal erhalten. Es kommen vor allem Obst, Gemüse, Blattgemüse, Samen und Pilze auf den Tisch, in den Dehydrator oder den Mixer - und das stets in großen Mengen. Eine Abwandlung davon ist Raw till 4 - bis 16 Uhr gibt es Rohkost und Abends darf es was gekochtes, fettarmes sein, wie zum Beispiel Kartoffeln, Quinoa oder Reis mit gekochtem Gemüse. Die ideale Nährstoffverteilung bei Rohkost Diäten liegt bei 80% Kohlenhydraten, 10% Fette und 10% Protein, empfohlen werden zudem sogenannte "Monomeals", die nur aus einer Obst- oder Gemüsesorte bestehen. In unseren Breitengraden kann eine Rohkost Diät ganz schön ins Geld gehen, da man dabei täglich meist eine große Menge an frischem Obst und Gemüse konsumiert - allein 10 Mangos zum Frühstück (wie es viele Raw Foodler auf Youtube vormachen) werden auf Dauer ziemlich teuer.

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Welche ist die richtige Ernährung für mich?

Die richtige Ernährung für dich kannst nur du bestimmen! Und da spielen letztendlich auch mehr Faktoren rein, als nur das, was für den menschlichen Körper theoretisch am besten ist. Dein Alltag spielt eine große Rolle, ebenso dein Stoffwechsel und mögliche Unverträglichkeiten. Manche vetragen rohes Essen besser, andere gekochtes. Genauso verhält es sich mit ungefähr allem. Zu guter Letzt solltest du dich natürlich fragen: Was macht mich glücklich? Wird es mich auf Dauer glücklich machen, auf Kohlenhydrate zu verzichten oder auf ein hochwertiges Stück Fleisch, wenn ich das doch am liebsten mag? Die mentale Gesundheit spielt für den Körper ebenfalls eine wichtige Rolle und das sollte man nicht außer Acht lassen.

Ebenso ist es wichtig, sich nicht den Spaß am Essen zu verderben, indem man seine Ernährung bis aufs Kleinste analysiert und sich an zu vielen Regeln festbeißt. "Orthorexie", das krankhafte Auseinandersetzen mit Essen und die Angst vor ungesundem, wird von manchen bereits als eigenständiges Krankheitsbild angesehen. Für uns kommt daher nur ein gesundes Mittelmaß infrage. Es ist super, sich mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen und was ändern zu wollen und auch wir essen am liebsten gesund und ausgewogen, sind uns gerne bewusst, woher unser Essen kommt und verzichten weitestgehend auf stark verarbeitete Lebensmittel. Dafür gönnen wir uns hin und wieder etwas ganz bewusst und generell ist nichts verboten. So entsteht kein Frust, wir haben Spaß an gesundem Essen und müssen uns nicht verrückt machen. Nicht vergessen: Leben und leben lassen! :)

Auf was achtest du bei deiner Ernährung? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar, wir sind gespannt!

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