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Hi.

Wir bei Frank Juice finden, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss - unsere Tipps für ein happy & healthy Lifestyle findest du hier. Auf deine Gesundheit!

Kannst du Hunger von Appetit unterscheiden? 5 Tipps wie's geht!

Kannst du Hunger von Appetit unterscheiden? 5 Tipps wie's geht!

Meiner Meinung nach hätten die meisten Menschen keine Gewichtsprobleme, wenn sie die
einfache Unterscheidung zwischen Hunger und Appetit kennen würden. Für uns westliche Industrienation-Bewohner gibt es jede Menge Gründe zu essen, die eigentlich keine guten Gründe sind. Wir essen, weil wir glücklich sind, traurig oder gelangweilt. Wir essen, weil wir Lust auf einen Geschmack haben, aus Gruppenzwang und, wenn unser Gehirn durch Duftstoffe getriggert wird.

Essen dient jedoch, ganz abstrakt betrachtet, nur der Aufnahme von Nährstoffen - wir essen, damit wir Energie haben und unsere Körper gut funktionieren können. Natürlich dient es aber auch dem Miteinander und vermittelt ein Gefühl von Heimat, Geborgenheit und Zugehörigkeit. Dass Essen vor allem heutzutage etwas sehr soziales ist, merkt man besonders, wenn man mal fastet: Plötzlich fällt einem auf, bei wie vielen Gelegenheiten Essen im Spiel ist; man trifft sich zum Essen mit Freunden, im Team Meeting stehen Brezn auf dem Tisch, man holt sich einen Kaffee beim Bummeln durch die Stadt und und und.

Wenn man sich an diese zwei Grundsätze hält: 1.) stillt Hunger und 2.) dient dem Miteinander, dann darf und soll man bitteschön essen. Das Zwischendurch Snacken, weil einem bei der Arbeit oder in der Uni langweilig ist, erfüllt diese zwei Zwecke nicht. Genauso wenig sollten wir uns mit Essen belohnen oder von Problemen ablenken. Dies wird emotional eating genannt und führt weder zur Problemlösung noch zum Glücklichsein, sondern auf längere Sicht garantiert zur Gewichtszunahme. Leider wurden viele von uns genau zu diesem emotional eating schon in der Kindheit erzogen. Als Belohnung gab’s ein Eis und ständig wurden uns Süßigkeiten versprochen, wenn wir dieses und jenes tun würden. Wenn man traurig war, bekam man einen Kakao.

Leider sind dies ungesunde Angewohnheiten, die man nur schwer wieder los wird. Mit genügend Willensstärke und Bewusstheit kann das aber gelingen und führt langfristig zu einem viel schöneren Leben.

Wie?

1. Essenstagebuch führen

Als ich festgestellt habe, dass ich zum emotional eating neige, habe ich angefangen mir genau zu notieren, was ich wann esse und den Grund für das Essen dazu zu schreiben. Oft war es nämlich nicht aus Hunger (die meisten Menschen essen so viel, dass sie ein echtes Hungergefühl gar nicht mehr kennen). Stattdessen war es aus Langeweile, Frust, Lust auf einen Geschmack oder um eine unangenehme Aufgabe nicht beginnen zu müssen. Schon diese Liste half mir klarer zu sehen und herauszufiltern, welches Essen ich mir zukünftig sparen könnte.

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2. Hunger spüren

Um ein echtes Hungergefühl zu erleben und wieder neu zu lernen, hilft es öfter mal auf das
Abendessen zu verzichten (Intermittierendes Fasten verlinken) oder einen Fasten-Tag einzulegen. Auch bei einem Juice Cleanse erfahren unsere Kunden, wie sich ein leerer Magen wirklich anfühlt und haben es fortan leichter, den Appetit von Hunger zu unterscheiden. Vor Hunger brauchst du keine Angst zu haben - der Mensch ist seit Urzeiten auf Hungerphasen gepolt und der Körper kann damit sehr gut umgehen (er weiß sie sich sogar zunutze zu machen!). Zu den Zeiten der Jäger und Sammler waren längere Hungerstrecken ganz normal; damals gab es eben nicht den dauerhaften Überfluss, den wir heute haben. Wenn du erst mal weißt, wie sich Hunger anfühlt, weißt du eben auch, wann du keinen hast.

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3. Sich anders belohnen

Außerdem hilft es sich neue “Belohnungen” auszudenken, die nichts mit Essen zu tun haben. Wenn ich mich für einen Tag harter Arbeit belohnen will, spendiere ich mir nun ein paar Stunden in der Sauna, gehe zur Maniküre, buche einen coolen Sport-Kurs oder gönne mir ein paar Folgen meiner Lieblingsserie. Diese Belohnungen funktionieren natürlich auch und sogar noch viel besser, wenn man sie gegen Frust einsetzt. Sport ist bewiesenermaßen ein super Schlechte-Laune-Killer und nach einer tollen Session und einem Gang in die Sauna fühlt man sich einfach nicht mehr schlecht und vor allem viel besser, als wenn man gegen die schlechten Gefühle angegessen hätte.

4. Treffe bewusste Entscheidungen

Um nicht nur aus “Lust auf einen Geschmack” zu essen, hilft es sich klar zu machen, dass wir so
ziemlich jedes Essen zu jeder Tageszeit zur Verfügung haben und es uns nicht "wegläuft”. (Das
Snickers-Eis könnte ich auch morgen noch essen.) Bedeutet das, dass man nie wieder Eis essen darf? Natürlich nicht, aber ich gehe beim Eis essen hart nach den oben genannten Kriterien. Wenn man mit Freunden im Sommer nach einer Fahrradtour eine Eisdiele aufsucht, hat man erstens Hunger und zweitens macht es Spaß gemeinsam ein Eis zu essen. Jedoch muss ich mir nicht, nur weil ich gerade unglücklich oder glücklich bin, ein Eis holen.

5. Probleme anNEHMEN und anGEHEN

Wer aus negativen Gefühlen heraus etwas isst, sollte dieses Problem wirklich angehen.
Essen löst keine Probleme, sondern verschärft sie nur, wenn man es nicht in den Griff bekommt. Schokolade macht vielleicht für einen kurzen Augenblick glücklich, aber ein ernstzunehmendes Problem hat sie noch nie gelöst. Wenn man traurig ist, sollte man generell lieber gar nicht essen, sondern raus an die frische Luft gehen und sich bewegen. Das fördert ein gesundes Glücksempfinden weit mehr und langanhaltender als jedes Stück Schokolade. Prinzipiell hilft es, zu meditieren und offen mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Die erste Regel bei schlechten Gefühlen lautet: Annehmen.
Wenn wir gegen das Unwohlsein kämpfen, wird es nur stärker werden oder andere Symptome
ausbilden. Schlechte Gefühle dürfen da sein und müssen nicht unterdrückt werden. Sie sind ok.
Ich wiederhole: Sie sind ok. Zuerst einmal braucht man überhaupt nichts zu tun, als sie auszuhalten und liebevoll anzunehmen. Dann kann man Schritt für Schritt aufdecken, in welche Muster man in verschiedenen Situationen fällt. Das erfordert natürlich viel Bewusstheit. Auf dem Weg dahin kann das eigene Essverhalten helfen, unbewusste Handlungen sichtbar zu machen und sie fortan so zu lösen, dass sie dein Leben schöner und reicher machen.

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Wie ist bei dir? Ertappst du dich auch manchmal beim emotional eating? Ist dir beim Lesen vielleicht aufgefallen, dass manches auch auf dich zutriftt und du dir dessen gar nicht bewusst warst? Ich hoffe meine Tipps helfen dir dabei, ab jetzt bewusstere Entscheidungen zu treffen!

Bunter Frühlings-Couscous

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Darauf schwören wir im Frühling

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