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Wir bei Frank Juice finden, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss - unsere Tipps für ein happy & healthy Lifestyle findest du hier. Auf deine Gesundheit!

Clean Eating - was ist das eigentlich?

Clean Eating - was ist das eigentlich?

Clean Food, zu deutsch sauberes Essen, bedeutet ja irgendwie, dass es auch dreckiges Essen gibt und das wollen wir ja nicht hoffen, wobei da leider etwas Wahres dran ist. Wieso man manches Essen als “Clean Food” bezeichnet, erfährst du in diesem Post.

Der Begriff Clean in Bezug auf Clean Food stammt vom amerikanischen Arzt Dr. Alejandro Junger, der mit seinem Buch Clean vor einigen Jahren eine Ernährungswende eingeleitet hat - eine seiner berühmtesten Patientinnen ist z.B. Gwyneth Paltrow. In seinem Buch beschreibt er zunächst wie viele Giftstoffe, ja wirklich Giftstoffe, wir unserem Körper täglich zuführen und im nächsten Schritt, wie wir deren Aufnahme drastisch reduzieren können und unserem Körper helfen diese Giftstoffe wieder auszuscheiden.

Leider sind in den letzten 60 Jahren durch die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft und vor allem der Nahrungsmittelindustrie immer mehr Stoffe in unserem Essen gelandet, die dort überhaupt nichts zu suchen haben. Warum muss ich mit Karotten auch noch Pestizide essen? Warum Salat mit Herbiziden? Warum Suppe mit Konservierungsstoffen? Warum Burger mit Geschmacksverstärkern? Warum gibt es Fleisch von kranken Tieren mit Hormonen und Antibiotika? WARUM? Ich könnte diese Liste noch ziemlich lange fortführen. Es steht jedoch fest: Neben all den Umweltgiften, (Feinstaub durch Abgase aller Art, Chemie in der Landwirtschaft, chemische Putz- und Waschmittel, herkömmliche Kosmetik, uvm.) welche sowieso schon jeden Tag auf uns treffen, nehmen wir auch noch jede Menge dieser gesundheitsgefährdenden Stoffe mit unserer Nahrung auf. Dabei ist jeder dieser Stoffe für sich genommen und innerhalb bestimmter Grenzwerte zwar nicht krankmachend, aber die Kombination all dieser Stoffe über Jahre hinweg sehr wohl. Ohne hier jetzt weiter ein dunkles Bild unserer Zivilisation zu malen, möchte ich nun endlich erklären, was es mit dem Begriff “Clean Food” vor dem Hintergrund dieser ständig präsenten Umweltgifte auf sich hat.

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“Clean” zu essen bedeutet einerseits, dass man nur Nahrungsmittel mit möglichst geringer Schadstoff-Belastung isst. Dabei verzichtet man vollkommen auf jegliche Fertignahrung - die hat nämlich in der Regel wenige Nährstoffe und dafür viele Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und viel Zucker. Stattdessen isst man frische, gesunde Lebensmittel, also Nahrungsmittel die den Begriff Lebensmittel auch wirklich verdienen. Dazu verzichtet man auch auf gewisse Lebensmittel, welche zwar per se nicht ungesund sind, aber trotzdem die Verdauung verlangsamen oder schwächen können. Dazu gehören zum Beispiel Brot, Nudeln und Milchprodukte. Außerdem gehören zu einer "Clean Diet" frische kaltgepresste Säfte und Smoothies, die für deine Gesundheit wahre Kickstarter sind. Mittags gibt es dann z.B. eine gesunde Bowl mit Quinoa, Hummus, Avocado, Ofengemüse und Sprossen. Abends vielleicht eine vegane Suppe, ein Omelett mit viel Gemüse oder einen Porridge.

Mit dieser Ernährung, welche meist vegan (einige essen jedoch Lachs und Eier), glutenfrei und zuckerfrei ist, kann man in kurzer Zeit viel abnehmen und seine Gesundheit auf Vordermann bringen. Zudem hilft man dem Körper, mit Umweltgiften besser klarzukommen. Denn einerseits reduziert man die Menge der aufgenommenen Schadstoffe drastisch, andererseits unterstützt man die Entgiftungsorgane wie Niere, Darm und Leber mit dieser nähr- und ballaststoffreichen, sauberen Ernährung.

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Clean eating ganz einfach:

  • Selber kochen, statt Fertignahrung. Achtung auch beim Essengehen: Vor allem beim Asiaten stecken oft Geschmacksverstärker im Essen
  • Augen auf beim Einkauf: Achte auf die Zutatenliste - die sollte so kurz wie möglich sein und du solltest jede Zutat kennen und aussprechen können
  • Informiere dich, woher dein Essen kommt und kaufe möglichst regional und BIO ein. Woher stammen die Eier und mit was werden die Hühner gefüttert? Beim Clean eating geht es viel ums Hinterfragen
  • Generell gilt: Sachen in Plastikverpackungen möglichst vermeiden. Alles was du zum Clean eating brauchst, solltest du auch frisch und unverpackt bekommen

Ich selbst ernähre mich zu 85% von Clean Food (unter der Woche praktisch immer, am Wochenende gibt’s auch mal Pommes) und habe ganz wunderbare Erfahrungen gemacht. Auch nach einem Cleanse, wenn du deinem Körper sowieso eine kleine Grunderneuerung ermöglicht hast, bietet es sich an clean zu essen und so die Benefits der Saftkur langfristig zu erhalten.

Wenn dich das Thema noch mehr interessiert, empfehle ich dir das Clean Buch von ganzem Herzen!

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